
Die TYPO3-Entwickler haben sich für die am kommenden Mittwoch erscheinende Version 4.5 der Software etwas Besonderes einfallen lassen: TYPO3 erscheint erstmals mit Langzeitunterstützung (LTS), d.h. die Version wird deutlich länger als bisherige Versionen des CMS mit Software-Updates versorgt. Dadurch ergibt sich für Nutzer älterer TYPO3-Installationen mehr oder weniger zwangsläufig die Frage nach einem Update.
Für Betreiber (bald) auslaufender TYPO3-Versionen (bis 4.3) wäre nun eine geeignete Gelegenheit, die ohnehin anstehende Aktualisierung des CMS in Angriff zu nehmen. Sie verhindern auf diese Weise das Entstehen von möglichen Sicherheitslöchern aufgrund des Auslaufens des Update-Supports, erhalten eine modernere Verwaltungsoberfläche und können bei Bedarf auf die Langzeitunterstützung zurückgreifen.
Wer eine neuere TYPO3-Installation betreibt (insbesondere Version 4.4), sollte sich dagegen überlegen, ob das Update wirklich gebraucht wird. Aktuelle TYPO3-Versionen werden etwa zweieinhalb Jahre mit Software-Updates versorgt. Nach dieser Zeit ist in der Regel mit sehr überschaubarem Aufwand die Aktualisierung des CMS möglich. Aber nicht nur Sicherheitüberlegungen lassen nach dieser Zeit ein Update sinnvoll erscheinen: Jede TYPO3-Version bringt Neuerungen mit sich und auch insgesamt entwickeln sich die im WWW nutzbaren Techniken weiter. Eine mehr als zwei Jahre alte TYPO3-Version kann die aktuell verfügbaren Techniken (Stichwort: Web 2.0) nur bedingt nutzen. Dadurch relativiert sich der Vorteil einer längeren Softwareunterstützung für viele Einsatzzwecke.
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